Wie wasche ich Wolle richtig?

Reine Wolle hat von Natur aus eine Selbstreinigungsfunktion. Hier genügt es, das Strickstück über Nacht zu lüften. Naturbelassene Wolle muss man nur ein- bis zweimal im Jahr waschen. Hier ist Handwäsche zu empfehlen. Die Strickstücke werden mit etwas Wollwaschmittel in einer Wanne mit  ca. 30°C warmem Wasser eingeweicht. Anschließend bei gleicher Temperatur spülen. Wichtig: Hier nicht zu viel bewegen! Das Strickstück liegend trocknen. Wolle mit Superwash-Ausrüstung kann auch bei 30°C in der Waschmaschine gewaschen werden.

Wie vermeide ich sichtbare Übergänge bei mehreren Knäuel?

Hier gibt es einen ganz einfachen Trick! Man strickt mit zwei Knäueln gleichzeitig. Hier kann man abwechselnd je ein oder zwei Reihen mit je einem der beiden Knäuel stricken. Dies kann man über das ganze Strickstück so handhaben, oder nur kurz vor Ende des ersten Knäuels. So wird ein Übergang besser kaschiert. Auf diese Weise kann auch eventuell Pooling vorgebeugt werden.

Was versteht man unter Pooling bei handgefärbter Wolle?

Je nachdem, mit welcher Technik Wolle gefärbt wurde, kann es beim Stricken zum sogenannten Pooling kommen. Mit Pooling wird ein Strickbild bezeichnet, bei dem die gleiche Farbe immer an der gleichen Stelle auftritt. So entsteht eine größere Farbfläche. Dies kann man beim stricken auch bewusst einsetzen, um bestimmte Farbeffekte zu erzielen.